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Denkmale, Kunstobjekte

Aplerbeck damals Die Germania am Marktplatz, 1873-1939

Seit Ende 1875 stand am Marktplatz ein Kriegerdenkmal zur Erinnerung an die im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 gefallenen Aplerbecker. Seine Geschichte ist völlig in Vergessenheit geraten. Viele kleine Hinweise führten aber dazu, dass sie in etwa rekonstruiert werden konnte.

Lesen Sie hier mehr: Kriegerdenkmal (1873-1939)

Das Amtshaus von 1906/07 und die „Germania“ als Ansichtskartenmotiv um 1910/15.

Quelle: Sammlung Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Vertrag mit dem Bildhauer der Germania, 1875

Weil man sich auch in einem anderen (heutigen) Dortmunder Vorort seinerzeit für einen Denkmalsentwurf des Bildhauers Deutschmann interessierte und sich deswegen in Aplerbeck nach den mit Deutschmann gemachten Erfahrungen erkundigte, hat sich eine Abschrift des Vertrages mit dem Bildhauer erhalten.

Lesen Sie hier mehr: Vertrag (1875)

Aplerbeck damals Die Germania, 1930

Als die Aufnahme entstand, die für die hier abgebildete Ansichtskarte als Vorlage diente, war der alte Mühlenteich längst zugeworfen und an seiner Stelle ein provisorischer Amtshausvorplatz entstanden. Vielleicht hat der Fotograf das Denkmal deshalb von hinten aufgenommen, weil ihm die Baustellen-Kulisse „Amtshausvorplatz“ unwürdig erschien.

Quelle: Sammlung Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Der Standort der Germania, 2009

Ziemlich genau dort, wo einst die Germania stand, befindet sich jetzt eine öffentliche Toilettenanlage, die hier rechts im Bild zu sehen ist.

ehemaliger Standort der Germania, 2009

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Aufnahme: Klaus Winter, Dortmund, April 2009

Aplerbeck damals Die letzten Reste der Germania

An der Ruine der alten Aplerbecker Kirche, der heutigen Georgskirche, wurden nach der Niederlegung des Denkmals am Marktplatz im März 1939 die vor der Zerstörung bewahrten Inschriften-Tafeln der „Germania“ neu angebracht.

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Aufnahme: Klaus Winter, Dortmund, Juli 2008

Aplerbeck damals Das Ehrenmal an der Georgskirche, 1926-1930

Das alte Kriegerdenkmal am Marktplatz, die „Germania“, eignete sich nach damaliger Auffassung nicht für die Erinnerung an Hunderte im Ersten Weltkrieg gefallene Aplerbecker. Für diese sollte ein neues, monumentaleres Ehrenmal geschaffen werden.

Lesen Sie hier mehr: Das Ehrenmal an der Georgskirche (1926-1930)

Aplerbeck damals Weihe des Ehrenmals, 1930

Mit dieser Aufnahme überlieferte die „Dortmunder Zeitung“ der Nachwelt einen Eindruck von der feierlichen Einweihung des Ehrenmals an der alten Aplerbecker Kirche. Im Hintergrund rechts ist die an die Kirchenruine angebaute Kaffeewirtschaft zu sehen.

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Aplerbeck damals Das Ehrenmal, 2009

Das Ehrenmal für die gefallenen Aplerbecker des Ersten Weltkriegs an der Georgskirche, wie es sich heute darstellt.


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Aufnahme: Klaus Winter, Dortmund, Juli 2009

Aplerbeck damals Stahlskulptur „Emscherbefreiung“, 2012

Ende April 2012 wurde an der sogenannten Birnenallee im Rodenberg-Park die Skulptur „Emscherbefreiung“ aufgestellt. Das mehr als 5,5 Meter hohe Kunstwerk aus Stahl soll die Veränderung der Emscherlandschaft, die Befreiung des Flusses aus seinem Kanalbett symbolisieren.
Die Skulptur wurde von dem 1953 in Unna geborenen und seit langem in Dortmund lebenden Künstler Michael Odenwaeller geschaffen und vom Landesverband Nordrhein-Westfalen der „Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur“ (DGGL) anlässlich des 125jährigen Bestehens der Gesellschaft der Stadt Dortmund geschenkt. Die Einweihung fand am 2. Mai 2012 statt.


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Aufnahme: Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Das Ewaldi-Denkmal, 1980-2013

Auf dem Marktplatz steht seit 1980 ein Denkmal, das an die beiden Missionare erinnert, die der Legende nach im Jahr 695 in Aplerbeck den Märtyrer-Tod erlitten haben sollen.

Lesen Sie hier mehr: Das Ewaldi-Denkmal (1980-2013)

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Aufnahme: Klaus Winter, Dortmund