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Elektrizität und Gas

Aplerbeck damals Aufbau eines allgemeinen Stromnetzes, 1905-1912

1906 begann man nach langem Vorlauf in Aplerbeck mit der Anlage eines allgemeinen Stromnetzes. In Privathaushalten diente er zunächst nur zu Beleuchtungszwecken, in gewerblichen Betrieben wurden dagegen auch schon Maschinen mit Elektrizität betrieben.

Lesen Sie hier mehr: Aufbau eines allgemeinen Stromnetzes (1905-1912)

Aplerbeck damals Elektrisches Spielzeug, 1885

Ausschnitt aus einer Ansichtskarte um 1905. Rechts ist das Haus des Kaufmanns August Nasse an der heutigen Straßengabelung Köln-Berliner-Straße und Ruinenstraße (weiter rechts zu denken) zu sehen. Nasse stellte bereits im Weihnachtsgeschäft 1885 ein elektrisch betriebenes Windmühlen-Modell zur Schau. Ob das Modell auch einen Käufer gefunden hat, ist nicht überliefert.

Quelle: Sammlung Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Elektrische Alarmanlage, 1891

Das Geschäftshaus des Kaufmanns Grügelsiepe (heute Aplerbecker Marktplatz 1) auf einer Ansichtskarte um 1910/15. Grügelsiepe sicherte sein Ladenlokal schon 1891 erfolgreich mit einer elektrischen Alarmanlage, wie ein Zeitungsartikel über einen misslungenen Einbruchsversuch dokumentiert.

Quelle: Sammlung Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Gründung der Gemeinde-Gasanstalt, 1871-1880

1871 entschloss sich der Aplerbecker Gemeinderat, auf eigene Rechnung ein Gaswerk errichten und die industriellen Werke am Ort wie auch Privathaushalte mit Gas zu versorgen. Nach der verspäteten Fertigstellung des Werks, wurde es in den ersten drei Jahren vom Gas-Ingenieur Christian Schütte betrieben wurde. Nicht alles verlief harmonisch. Schließlich stiegen prominente Aplerbecker Gemeindevertreter sogar um Mitternacht über einen Zaun, um den Gas-Ingenieur los zu werden.

Lesen Sie hier mehr: Gemeinde-Gasanstalt (1871-1880)

Aplerbeck damals Die Gas-Explosion vom 28. November 1900

Am 28. November 1900 ereignete sich auf dem Gelände der Aplerbecker Gas-Anstalt durch eine fahrlässige Handlung eines Betriebsfremden eine Explosion, die den Gasmeister Friedrich Beyer schwer verletzte. Zu Hilfe eilte auch der wenige Monate vorher entlassene frühere Gasmeister Xaver Spinnrath.

Lesen Sie hier mehr: Zwei Gasmeister und eine Explosion (1876-1908)

Aplerbeck damals Lage der Gemeinde-Gasanstalt, um 1930

Die Gasanstalt Aplerbeck lag gegenüber dem Kerngrundstück der Aplerbecker Hütte östlich der Wittbräucker Straße. Der Plan-Ausschnitt (um 1930) zeigt auf dem Gelände des Gaswerks zwei Gasometer und drei Betriebsgebäude (schwarz). In der rechten unteren Ecke des Grundstücks ist das Wohnhaus des Gasmeisters eingezeichnet, das noch heute vorhanden ist. Alle anderen Gebäude sind inzwischen verschwunden.

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Quelle: Sammlung Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Streichen eines Gasometers, 1938

Arbeiter beim Streichen eines der beiden Gasometer des Aplerbecker Gaswerks, 1938

Quelle: Sammlung Wolfgang Noczynski, Dortmund

Aplerbeck damals Das Gasunglück, 1959

In den frühen Morgenstunden des 13. Dezember 1959 ereignete sich die größte zivile Katastrophe Aplerbecks: Eine Gasexplosion verbunden mit einer Feuersbrunst zerstörte zwei Häuser und riss 26 Menschen in den Tod. Weitere wurden schwer verletzt.

Lesen Sie hier mehr: Gas-Unglück (1959)

Aplerbeck damals Marsbruchstraße vor der Explosion, um 1955

Dieser Ausschnitt einer Ansichtskarte, die Mitte der 1950er Jahre entstand, zeigt den Blick aus Osten auf die Häuser (v. l. n. r.) Köln-Berliner-Str. 12 (damals u. a. Postamt) und Marsbruchstr. 2 und 4.

Die Unglückshäuser an der Marsbruchstraße, um 1955

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Quelle: Sammlung Klaus Winter, Dortmund

Aplerbeck damals Ein Film-Dokument der Katastrophe vom 13. Dezember 1959

Die Nachrichtenagentur British Pathé hat auch einen Filmbeitrag über die Aplerbecker Gasexplosion erstellt. Dieser Film ist auf youtube zu sehen. Über den nachfolgenden Link können Sie den Film aufrufen. Beachten Sie bitte: Dem Film kann Werbung vorangestellt sein, und er ist nur in englischer Sprache kommentiert.

Um den Film anzuschauen, folgen Sie diesem Link: British Pathé auf youtube