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Personen

Aplerbeck damals Ein Wort vorweg

Die folgenden Beiträge handeln von Personen, die in Aplerbeck gelebt und gewirkt und in Akten, Zeitungsartikeln und anderen schriftlichen Quellen Spuren hinterlassen haben. Die Quellen bieten zwar selten genug Material, um wirkliche (Kurz-)Biographien zu schreiben. Aber sollen die Menschen deshalb übersehen und vergessen werden?

Die Beiträge sind nach dem Familiennamen alphabetisch geordnet.

Aplerbeck damals Mascher, Antonie

Aplerbecks erste weiterführende Schule war die Rektoratschule. Mit ihr war die Höhere Töchterschule eng verbunden. Langjährige Lehrerin dieser Bildungsanstalt war Antonie Mascher, Tochter des Hörder Bürgermeisters Heinrich Mascher.

Lesen Sie hier mehr: Antonie Mascher, Lehrerin

Aplerbeck damals Müller, Peter, Direktor des Aplerbecker Walzwerks


Quelle: Eisen und Stahl. Zeitschrift für das deutsche Hüttenwesen. Nr. 1 / 1909

Zehn Jahre lang, von 1877-1887, lebte Peter Müller in Aplerbeck. Er war hierher gekommen, um als Direktor die Leitung des Walzwerks zu übernehmen. Er war aber auch ein engagierter Lokalpolitiker, der sich als Gemeinderat und Amtsverordneter in Kommissionen engagierte. Und auch in einigen Vereinen war er aktiv.

Lesen Sie hier mehr: Peter Müller, Walzwerkdirektor und Lokalpolitiker

Aplerbeck damals Möllenhoff, Friedrich, Verwaltungsstellenleiter

Friedrich Möllenhoffs Berufsweg war lang: Vom Lehrling in der Verwaltung des Amtes Aplerbeck bis zum Leiter der Verwaltungs(neben)stelle Dortmund-Aplerbeck vergingen mehr als 50 Jahre. In dieser Zeit wurde Möllenhoff nicht nur Zeitzeuge wichtiger Ereignisse, er bewies während der Herrschaft der Nationalsozialisten auch Zivilcourage!

Lesen Sie hier mehr: Friedrich Möllenhoff, Verwaltungsstellenleiter
(aktualisiert: 27.02.2014)

Auf dem im April 2011 angebrachten Legendenschild zum Straßenschild „Möllenhoffstraße“ war zunächst der falsche Zeitraum „1928-1945“ (statt richtig: „1929-1945“) zu lesen. Vergessen wurde, dass er von 1934 bis 1937 gar nicht in Aplerbeck tätig war. Und angesichts des Beschusses des Ortskerns am letzten Kriegstag, der mehr als 30 Tote forderte, kann von einem „friedlichen Ende“ des Zweiten Weltkrieges für Aplerbeck wohl auch keine Rede sein!

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Aufnahme: Klaus Winter, Dortmund, April 2011

Aplerbeck damals Stricker, Wilhelm

Quelle: Dr. H. Röchling, Dortmund

Der erste Amtsbaumeister des Amtes Aplerbeck war Fachmann im Hoch-, Tief- und Straßenbau und dazu noch Baupolizeibehörde, denn eine Spezialisierung wie heute gab es damals noch nicht. Die Frage, an wievielen Baumaßnahmen er beteiligt war, ist unmöglich zu beantworten. Allerdings: Einige von Strickers Bauwerken stehen heute unter Denkmalschutz.

Lesen Sie hier mehr: Wilhelm Stricker, Amtsbaumeister

Aplerbeck damals Sudhaus, Wilhelm, Hüttendirektor und Lokalpolitiker

1867 kam Wilhelm Sudhaus, Absolvent des Königlichen Gewerbe-Instituts in Berlin, nach Aplerbeck, um die Leitung der „Aplerbecker Hütte“ zu übernehmen. Er blieb bis 1886. Die meiste Zeit gehörte er auch dem Gemeinderat an und war viele Jahre der Gemeindevorsteher von Aplerbeck.

Lesen Sie hier mehr: Wilhelm Sudhaus, Hüttendirektor und Lokalpolitiker

Aplerbeck damals Zahn, Karl, Oberbürgermeister von Dortmund

Quelle: Stadtarchiv Dortmund (350-31A)

Karl Zahn, Sohn des Verwalters von Haus Rodenberg, machte in Dortmund Karriere. Er war zwei Amtsperioden lang Bürgermeister der Stadt, wurde zum Oberbürgermeister ernannt und erhielt als erster den Titel „Ehrenbürger“.

Lesen Sie hier mehr: Karl Zahn, Oberbürgermeister